Sektorenverordnung (SektVO)

Die Sektorenverordnung Definition (SektVO) regelt Vergabeverfahren im Bereich der Energieversorgung, der Trinkwasserversorgung und des Verkehrs. Sie gehört zum deutschen Vergaberecht und gilt für öffentliche Aufträge, die in diesen Bereichen den EU-Schwellenwert der Vergabeverordnung überschreiten. Sie gilt nicht für verteidigungs- oder sicherheitsspezifischen Aufträge.

Erklärung zu Sektorenverordnung:

Allgemeine Bestimmungen und Kommunikation

In diesem Abschnitt der SektVO geht es um Modalitäten für die Schätzung des Auftragswerts, um Fragen der Mitwirkung und des Interessenkonflikts bei der Vorbereitung des Vergabeverfahrens durch z. B. vorbefasste Unternehmen, um die umfassende Dokumentation durch den Auftraggeber und die Vertraulichkeitspflicht der Beteiligten. Der Unterabschnitt "Kommunikation" sieht die durchgehende elektronische Kommunikation während des Verfahrens vor.

Vergabeverfahren

Dieser Abschnitt behandelt die Wahl der Verfahrensarten und ihre Fristen, Methoden und Instrumente im Verfahren wie Rahmenvereinbarungen, dynamische Beschaffungssysteme, elektronische Auktionen und Leistungskataloge. Der Unterabschnitt "Vorbereitung des Vergabeverfahrens" geht auf Markterkundung, Leistungsbeschreibung und Bekanntmachung technischer Anforderungen ein. Der Unterabschnitt "Veröffentlichung und Transparenz" bringt Erläuterung zur Bereitstellung der Vergabeunterlagen und Aufforderung der Unternehmen zur Angebotsabgabe. Weitere Unterabschnitte behandeln die Anforderungen an die Unternehmen und die Prüfung und Wertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien. Am Ende steht die Unterrichtung der Bewerber.

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