Teilnahmewettbewerb

Im Zusammenhang mit Ausschreibungen ist vom Teilnahmewettbewerb die Rede. Eine Erklärung zum Teilnahmewettbewerb trägt zum besseren Verständnis dieses Vorganges bei.

Definition Teilnahmewettbewerb

Die Definition für einen Teilnahmewettbewerb ist eine Vorauswahl von Unternehmen, die später eine Angebotsabgabe machen dürfen. Bei beschränkten Ausschreibungen können Auftraggeber ein zweistufiges Vergabeverfahren nutzen. Im ersten Schritt wird der Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Dieser gibt dem Auftraggeber die Möglichkeit, geeignete Bieter für seine Ausschreibung zu ermitteln. Laut Definition ist diese Vorgehensweise beispielsweise zulässig, wenn der Auftrag nur von einem bestimmten Kreis von Unternehmen ausgeführt werden kann.

Die Überprüfung der Bewerber

Die Bewerber werden auf verschiedene Eigenschaften überprüft. Sie sollen ausreichend Fachwissen, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit mitbringen. Der Auftraggeber kann von den Bewerbern entsprechende Nachweise verlangen. Gemäß dieser Auslegung des Begriffs des Teilnahmewettbewerbs kann die Anzahl der Bewerber deutlich reduziert werden, sodass die spätere Angebotsauswahl weniger Aufwand für den Auftraggeber bedeutet.

Erklärung der Vorgehensweise

Nach dem Teilnahmewettbewerb sendet der Auftraggeber einer Reihe von Unternehmen die Vergabeunterlagen zu und fordert sie zu einer Angebotsabgabe auf. Daraus kann er sich wiederum das lukrativste Angebot aussuchen und dem Bieter den Zuschlag erteilen. Der Auftraggeber ist verpflichtet, mehrere Bewerber zu einer Angebotsabgabe aufzufordern. Bei Bauvergaben muss er sich beispielsweise an mindestens drei Bewerber wenden.

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