Teilnahmefrist

Der Begriff Teilnahmefrist ist wichtiger Bestandteil von Teilnahmewettbewerben in Zusammenhang mit Vergabeverfahren von Bauaufträgen.

Erklärung zuTeilnahmefrist

Die Teilnahmefrist bestimmt, wie lange Bieter Zeit haben, einen Teilnahmeantrag einzureichen. Die Teilnahmefrist wird vom Auftraggeber in der Ausschreibung eines Vergabeverfahrens festgelegt. Bei Nichtoffenen Verfahren, Verhandlungsverfahren und bei Wettbewerblichen Dialogen beträgt die minimale Teilnahmefrist 30 Tage. Liegt eine begründete Dringlichkeit vor, kann die Teilnahmefrist auf bis zu 10 Tage verkürzt werden. Unterhalb des Schwellenwertes ist gesetzlich keine Mindestfrist vorgesehen, die Teilnahmefrist muss vom Auftraggeber lediglich so angesetzt werden, dass sie angemessen ist.

Zugrunde liegende Normen und Richtlinien

Die Teilnahmefrist Definition leitet sich ab aus DIN 1960:2016-09 VOB (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) - Teil A: Allgemeine Bestimmungen für die Vergabe von Bauleistungen.

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