Kaufmännisches Nebenangebot

Ein kaufmännisches Nebenangebot liegt vor, sobald daraus Änderungen gegenüber dem Leistungsverzeichnis des Hauptangebots hervorgehen.

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Kaufmännisches Nebenangebot Definition

Alle Abweichungen vom geforderten Angebot machen dieses zu einem Nebenangebot, unabhängig von Gewichtung, Grad und Umfang. Der Auftraggeber kann Nebenangebote ausdrücklich zulassen oder vorschreiben (§ 35 VgV); falls er keine Angabe macht, sind sie nicht zugelassen. Die Möglichkeit bzw. Anforderung muss in der Auftragsbekanntmachung angezeigt und in den Vergabeunterlagen mit Mindestanforderungen definiert werden. Die Zuschlagskriterien sind derart festzulegen, dass sie auf das Hauptangebot und auf die Nebenangebote gleichermaßen anwendbar sind.

Anforderungen Nebenangebot

In der Erklärung als kaufmännisches Nebenangebot, sinngleich Änderungsvorschlag und Variante genannt, müssen die Abweichungen in der Leistungsausführung eindeutig gekennzeichnet werden. Die vom Auftraggeber festgelegten Mindestanforderungen für das Angebot müssen erfüllt sein. Die Gleichwertigkeit ist durch den Bieter zu belegen.