Baukonjunktur 2025: So entwickelt sich die Lage der Baubranche

Erstveröffentlichung: 19.01.2023 15:24 |

Seit 2022 läuft es mit der Bauwirtschaft nicht gut. Die vielen Herausforderungen belasten Unternehmen sowie Gesellschaft und sorgen für eine unsichere Zukunft – besonders im Wohnungsbau. Aber wie sah es mit der Baukonjunktur in 2025 aus?

Das Wichtigste zur Baukonjunktur 2025 in Kürze

  • Stabilisierung 2025 nach Krisenjahren: Nach Jahren des Umsatzrückgangs (seit 2022) stabilisierte sich die Baukonjunktur im Jahr 2025 allmählich und verlief positiver als erwartet.
  • Deutliches Orderplus, besonders im Wohnungsbau: Im ersten Quartal 2025 gab es ein reales Orderplus von 10,3 Prozent; besonders der Auftragseingang im Wohnungsbau stieg stark um 34,1 Prozent, und die Baugenehmigungen nahmen insgesamt um 14,2 Prozent zu (Januar bis September).
  • Verbesserte Umsatz- und Beschäftigtenzahlen: Der reale Umsatz stieg bis September 2025 um 1,5 Prozent (außer im Wohnungsbau/Straßenbau), und entgegen den Prognosen erhöhte sich die Anzahl der Beschäftigten um 1,1 Prozent.
  • Anhaltende Herausforderungen: Trotz positiver Entwicklungen behinderten weiterhin der Fachkräftemangel, hohe Energiekosten/Inflation und Klimarichtlinien eine stärkere Erholung der Branche.
  • Die Branche fordert politische Unterstützung wie die Entlastung der Mittelschicht, bezahlbare Baupreise und eine Senkung der Zinsen, wobei die degressive AfA zur Belebung des Wohnungsbaus bereits beschlossen wurde.
  • Positive Prognose für 2026: Für 2026 wird eine Trendwende mit einem realen Branchenumsatzplus von 2,5 Prozent erwartet, wobei insbesondere der Wohnungsbau nach dem Tief von 2025 wieder wachsen soll.
Baukonjunktur: Sinkende Abendsonne auf der Baustelle © Sondem / stock.adobe.com

In den letzten Jahren trat das Ende des Baubooms ein. Angefangen mit der COVID-Krise brach der Umsatz in der Bauwirtschaft immer weiter ein und erholte sich jahrelang nicht mehr. Allein im ersten Quartal 2023 verringerte sich das Auftragsvolumen um mehr als ein Drittel. Auch heute blicken viele nervös auf die Auftragslage der nächsten Jahre. Doch wie sah die Baukonjunktur 2025 wirklich aus? Und wie stehen die Prognosen für die kommenden Jahre? In unserem Artikel geben wir Ihnen alles Wichtige zur Baukonjunktur mit und klären Sie über die wichtigsten Zahlen auf!

Baukonjunktur in 2025: Aktuelle Zahlen und Entwicklungen

Das Statistische Bundesamt berichtet von einer allmählichen Stabilisierung der Baukonjunktur im Jahr 2025.

Das erste Quartal 2025 brachte positive Zahlen und ließ die Baubranche bereits dann optimistischer auf das Jahr 2025 blicken: Schon der Januar verzeichnete ein reales Orderplus von 10,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und 5,2 Prozent im Vergleich zum Dezember 2024. Besonders der Volumenindex des Auftragseingangs im Wohnungsbau stieg mit 34,1 Prozent stark an – es wurden zudem 18.000 Wohneinheiten genehmigt, ein Plus von 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Der Rest des Jahres verlief durchwachsen – aber dennoch positiver als es Prognosen erwarteten.

Im Wirtschaftstiefbau, als Bahn- und Kabelleitungsbau, sowie im Wirtschaftshochbau und sonstigen Tiefbau gab es in den ersten neun Monaten insgesamt ein Orderplus von real 0,8 Prozent. Dabei hat sich sowohl die Auftragslage als auch die Umsatzentwicklung verbessert: Bisher gab es 2025 ein Umsatzplus von real 1,5 Prozent (6,3 Prozent im September im Vergleich zum Vorjahresmonat) mit nominalen Zuwächsen in allen Bereichen außer dem Wohnungsbau und dem Straßenbau.

Wie hat sich die Auftragslage in der Baubranche entwickelt?

Betrachtet man den Auftragseingang preisbereinigt, so ist dieser um 20,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Index der Neuaufträge ist zum ersten Mal seit März 2022 auf Höchststand. Als Vorreiter gilt der Tiefbau mit 13,2 Prozent, aber auch der Hochbau hatte sich bereits im März um 10,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verbessert.

Trotz der verbesserten Auftragslage gaben 38 Prozent aller von ifo befragten Baufirmen im November 2025 trotzdem eine Behinderung ihrer Bautätigkeit wegen Auftragsmangel an. Erklärbar sei dies dadurch, dass es dieses Jahr vermehrt zu Großprojekten kam – nur wenige Unternehmen profitierten davon und es kann noch eine Weile dauern, bis die Aufträge auch bei Subunternehmer:innen ankommen.

Auftragseingang (Vergleich Januar bis September 2024 und 2025):

Bauhauptgewerbe

Hochbau

Tiefbau

Nominaler Anstieg

10,3 Prozent

10,5 Prozent


Wohnungsbau: 11,2 Prozent


Hochbau ohne Wohnungsbau: 10,0 Prozent

10,2 Prozent


Straßenbau: - 3,6 Prozent


Tiefbau ohne Straßenbau: 16,4 Prozent

Realer Anstieg

8,0 Prozent

8,1 Prozent


Wohnungsbau: 8,9 Prozent


Hochbau ohne Wohnungsbau: 7,7 Prozent

7,9 Prozent


Straßenbau: - 9,2 Prozent


Tiefbau ohne Straßenbau: 14,4 Prozent

Baugenehmigungen sind ebenfalls um 14,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen (Januar bis September). Einfamilienhäuser führen dabei mit einem Anstieg von 17,4 Prozent, gefolgt von Mehrfamilienhäusern mit 13,0 Prozent. Im September 2025 ist der Anteil an Genehmigungen um 80 Prozent höher gewesen als im September 2024 – dies liegt aber auch daran, dass der Vorjahresmonat historisch sehr schwach war. Dennoch lässt sich eine steigende Planungsaktivität beobachten.

Wie hat sich der Umsatz in der Baubranche entwickelt?

Wegen der schlechten Auftragslage bis 2024 im Wohnungsbau, Wirtschaftshochbau und öffentlichen Hochbau erwartet der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie einen Produktionsrückgang von real 1,0 Prozent im Jahr 2025. Doch da es dieses Jahr ein Auftrags- und Umsatzplus gab, wird der HDB diese Prognose im Januar 2026 voraussichtlich noch einmal nach oben anpassen. Nach wie vor wird aber von einem Umsatzrückgang im Wohnungsbau ausgegangen. Aufgrund der guten Entwicklung im Hochbau und im sonstigen Tiefbau soll es zu einer besseren Entwicklung im öffentlichen Bau kommen – als auch einen Anstieg im Wirtschaftsbau.

Prozentualer Umsatzanstieg (Vergleich Januar bis September 2024 und 2025):

Bauhauptgewerbe

Hochbau

Tiefbau

Nominaler Anstieg

4,0 Prozent

1,2 Prozent


Wohnungsbau: -1,7 Prozent


Hochbau ohne Wohnungsbau: 3,4 Prozent

6,8 Prozent


Straßenbau: 0,2 Prozent


Tiefbau ohne Straßenbau: 9,6 Prozent

Realer Anstieg

1,5 Prozent

-1,2 Prozent


Wohnungsbau: -3,9 Prozent


Hochbau ohne Wohnungsbau: 0,9 Prozent

4,3 Prozent


Straßenbau: -3,8 Prozent


Tiefbau ohne Straßenbau: 7,5

Wie sahen die Beschäftigtenzahlen aus?

Da der Umsatz vier Jahre in Folge zurückgegangen war, hatten Betriebe im Jahr 2024 ihre Beschäftigtenzahl um 1,2 Prozent reduziert. Offene Stellen wurden wegen Rentenabgängen nicht neu besetzt und Personal musste teilweise wegen mangelnden Aufträgen entlassen werden. Die Prognose der HDB für 2025 erwartete einen weiteren Rückgang um 0,7 Prozent von 916.300 auf ungefähr 910.000 Beschäftigte – diese ist nicht eingetreten. Stattdessen stieg die Beschäftigtenanzahl bereits um 1,1 Prozent in den ersten neun Monaten.

Wie sah das Geschäftsklima im Bau und Handwerk aus?

Der ZDB berichtet von einer positiven Entwicklung des Geschäftsklimas: Rund 56 Prozent schätzen ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend ein – damit wurde der Abwärtstrend der letzten Jahre endlich gestoppt.

Allerdings haben Bauunternehmen und Handwerksbetriebe noch relativ pessimistische Zukunftsaussichten: Rund 40 Prozent der von der ifo befragten Unternehmen im Bauhauptgewerbe schätzen die Geschäftserwartungen in den nächsten sechs Monaten als „ungünstig“ ein. Zwar hat sich der Index im Vergleich zu 2023 und 2024 verbessert, allerdings liegt er beispielsweise im Wohnbau immer noch bei -23,0 Punkten und hat sich gegen Ende 2025 wieder verschlechtert.

Rückblick: Wie entwickelte sich die Baubranche nach 2020?

Ende 2021 glaubte man, die Auswirkungen der Corona-Krise seien fast überstanden. Langsam begannen die Lieferketten wieder ineinander zu greifen und die Auftragsbücher füllten sich. Zwar ging der Umsatz noch um real sechs Prozent zurück, doch für 2022 wurde mit einem Wachstum von 1,5 Prozent gerechnet. Allerdings hat bei diesen Prognosen niemand damit gerechnet, dass Russland im Februar 2022 die Ukraine angreifen wird. Das sorgte für exorbitante Steigerungen der Energiekosten, Lebenskosten und Baukosten.

Die Prognosen für 2023 sahen deswegen nicht so rosig aus. Es wurde mit einem Umsatz im Bauhauptgewerbe von knapp 155 Milliarden Euro gerechnet, was einem nominalen Rückgang von zwei Prozent und bei der veranschlagten Preisentwicklung von 5,5 Prozent einem realen Rückgang um sieben Prozent entspricht. Die im Grunde intakte, aber durch die Baukosten ausgebremste Nachfrage nach Bauleistungen erhöht den Wettbewerbsdruck auf die Unternehmen.

Diese gravierenden Entwicklungen betrafen besonders mittelständische Unternehmen. Viele Betriebe mussten bereits geschlossen werden, da aktuell keine signifikante Verbesserung der Lage zu erkennen ist. Im Jahr 2022 wurden 14.700 Unternehmensinsolvenzen angemeldet. Das waren vier Prozent mehr als im Vorjahr. Ein großes Problem dieser Betriebsschließung war die Existenzgefährdung der Arbeitskräfte, aber auch die Schwierigkeit, diese Unternehmen zu ersetzen. Vom Wegbrechen des Mittelstandes waren besonders ländliche Gegenden betroffen. In diesen Gebieten ist aufgrund von fehlendem Fachpersonal und geringeren zu erwartenden Umsätzen eine Betriebsgründung unattraktiv.

Viele mittelständische Unternehmen hatten zudem nur eine kleine finanzielle Grundlage. Durch die steigenden Zinsen und hohen Arbeits- beziehungsweise Materialkosten entstand schnell eine Zahlungsunfähigkeit, die wiederum weitere Insolvenzen von KMU verursacht. Expert:innen befürchteten, dass aufgrund der hohen Zahlungsprobleme in Deutschland rund sieben Prozent der KMU existenzgefährdet sind.

Insgesamt gab es bereits im Februar 2023 ganze 237 Unternehmensinsolvenzen im Baugewerbe, das entspricht etwa 15 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Handwerk gab es im vergangenen Jahr sogar 3270 Insolvenzfälle. Das waren rund zwölf Prozent mehr als im Jahr 2021. Ganz gleich, ob Handwerker:innen durch den sinkenden Auftragseingang an großen Bauprojekten mehr Zeit haben müssten, um Sanierungen an Wohngebäuden durchzuführen. Fachkräftemangel und gestiegene bürokratische Anforderungen demotivierten die Betriebe, sodass viele Haushalte Monate warten mussten, bis ein:e Handwerker:in vorbeikommt.

Die vier größten Herausforderungen für die Baubranche

Zwar stabilisieren sich die Auftragslage und der Umsatz in 2025, doch eine stärkere Erholung der Bauindustrie ist noch nicht möglich: Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, Energiekosten und der Fachkräftemangel erschweren das auch weiterhin. Die Zukunftsangst der Baubranche hat verschiedene Ursprünge und ist eng an die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen der letzten Jahre gekoppelt. Momentan gibt es insbesondere vier Hürden, die der Baubranche Probleme bereiten:

  • Erhöhte Gaspreise und Inflation

    Durch erhöhte Gaspreise sorgen Energiekosten für eine Gesamtkostensteigerung. Die allgemeine Inflation verstärkt diese Entwicklung und sorgt für weitere Aufregung. Im Oktober 2022 betrug die Geldentwertung 10,4 Prozent. Im Dezember verringerte sich die Inflationsrate auf 8,6 Prozent und hat sich bis November 2025 auf 2,3 Prozent abgesenkt. Seit 2023 blieb das Gas zwar teurer als vor dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, aber der Preis ist seitdem um ungefähr 70 Prozent gesunken – mit der neuen CO₂-Steuer in 2026 wird sich dies voraussichtlich wieder ändern.

  • Fachkräftemangel

    Der viel diskutierte Fachkräftemangel in der Baubranche macht den Unternehmen zu schaffen. Die Generation der Babyboomer, die bisher die Baubranche füllt, erreicht allmählich das Rentenalter und es gibt einen Nachwuchsmangel. Immer mehr Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt, da sich immer mehr Schulabgänger direkt für ein Studium entscheiden.

  • Auswirkungen der Klimakrise

    Die Klimakrise bestimmt und erschwert immer mehr den Arbeitsalltag am Bau. Durch neue Richtlinien und Vorschriften müssen viele Unternehmen alte Abläufe umstellen und auf zum Teil kostspielige Alternativen umstellen. 2023 hat beispielsweise die neue KfW-Förderung “Klimafreundlicher Neubau“ für Furore gesorgt – diese stand nämlich nur EH 55 Häusern zu.

Forderungen aus der Baubranche

Baukonjunktur: Glasgebäude von unten © Roman Sigaev / stock.adobe.com

Um aus dieser Krise herauszukommen und die Bauindustrie weiter zu stabilisieren, ist ein Handeln vonseiten der Politik notwendig. Dabei muss die Mittelschicht entlastet werden.

In dem Zug wurde nun die Einführung einer degressiven AfA (Absetzung für Abnutzung) beschlossen. Diese Sonderabschreibung gilt für neu gebaute oder neu erworbene Wohngebäude beziehungsweise Wohnungen und ermöglicht es, einen Teil der Investitionskosten steuerlich geltend zu machen. Insgesamt gilt die Regelung sechs Jahre lang für alle Wohngebäude, deren Baubeginn zwischen dem 01. Oktober 2023 und dem 30. September 2030 stattfindet. Im ersten Jahr können fünf Prozent der Investitionskosten von der Steuer abgeschrieben werden. In den Folgejahren sind es jeweils fünf Prozent des Restwertes. Dadurch sollen Steueranreize gesetzt werden, die den stockenden Wohnungsbau ankurbeln und die Mittelschicht entlasten.

Auch die gestiegene Belastung durch die Materialpreisentwicklung auf die Baupreise muss reduziert werden. 2023 war Gaspreisbremse ein guter Anfang, um die Planung und das Kostencontrolling zu verbessern. Durch diese Bremse wurden 70 Prozent des Bedarfs von Industriekunden durch festgelegte Preise gedeckelt. Allerdings müssen die Baupreise auch weiterhin bezahlbar gemacht werden.

Wichtig ist es, Investor:innen zu gewinnen und durch gute Finanzierungsmodelle den Auftragseingang innerhalb der Baubranche wieder zu erhöhen. Dabei kann auch die EZB helfen und den Leitzins langfristig wieder senken, um Banken zu ermutigen, Kredite zu verbesserten Konditionen zu vergeben. Darüber hinaus sind jedoch auch öffentliche Ausschreibungen eine gute Strategie, um die derzeitige Lage für Unternehmen zu verbessern – doch auch hier fördert die Baubranche mehr Entbürokratisierung und ein überarbeitetes Ausschreibungswesen, das Innovationen fördert und für langfristige Planung sorgt.

Ausblick: Prognosen für die Baukonjunktur 2026

Für eine echte Wende fehlen uns jährlich mehr als 100.000 Baugenehmigungen.
ZDB Präsident Wolfgang Schubert-Raab

Die Prognosen für die Baukonjunktur 2026 sprechen von einer Trendwende im Bau.

Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes erwartet für das Jahr 2025 einen Branchenumsatz von 168 Milliarden Euro, was ein reales Plus von 0,6 Prozent darstellen würde. Für 2026 wiederum wird mit 178 Milliarden Euro gerechnet – ein Umsatzplus von 2,5 Prozent.

Dieses Jahr verzeichnet der Wohnungsbau einen Umsatzrückgang von ungefähr vier Prozent (inflationsbereinigt). ZDB Präsident Wolfgang Schubert-Raab betont: “(...) Für eine echte Wende fehlen uns jährlich mehr als 100.000 Baugenehmigungen.“ Dafür zeichnet die Prognose für 2026 ein positiveres Bild ab: 56,3 Milliarden Euro soll 2026 allein der Wohnungsbau einbringen. Das ist ein realer Anstieg von 1,6 Prozent, nominal von 5,0 Prozent. Auch beim Wirtschaftsbau wird mit 70 Milliarden Euro Umsatz gerechnet – was ein nominales Plus von 7,0 Prozent, real von 4,0 Prozent, darstellt.

Insgesamt sollen aber nur 215.000 bis 220.000 Wohneinheiten fertiggestellt werden. Das liegt an dem Tief in Baugenehmigungen in den Jahren 2023 und 2024 – ein Minus von jeweils 27 und 17 Prozent. Daher soll sich die Anzahl der fertiggestellten Wohneinheiten ab 2027 wieder verbessern.

Trotz des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität wird aber ein Investitionsrückgang in kommunalen Projekten erwartet. Diese sollen von 44,5 Milliarden Euro in 2024 auf 31 Milliarden Euro in 2028 sinken. Für 2026 wird ein Umsatz von 51,6 Milliarden Euro in öffentlichen Bauten prognostiziert.

Mit ibau die Baukrise stemmen

Problematiken wie hohe Energiekosten, Inflation, wenig und teures Baumaterial, Fachkräftemangel, gestörte Lieferketten und die Klimakrise sorgen für Zukunftsangst und Unsicherheit. Die Baubranche wird auch in nächster Zeit ihre Resistenz unter Beweis stellen müssen, jedoch ist langfristig mit einer Verbesserung der Lage zu rechnen. Bereits jetzt ist mehr Aktivität bei Auftragseingängen und bei den Baugenehmigungen zu sehen. Auch die Umsätze ziehen an. Voraussichtlich sollten Fachfirmen künftig höher ausgelastet sein.

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