Baustellen schon vor dem Herbstregen wetterfest machen

Bei Regenwetter kommt es vermehrt zu Arbeitsunfällen auf Baustellen. Deshalb sollten Baustellen bereits jetzt wetterfest gemacht werden.

Anbahnendes Unwetter auf der Baustelle © Oleksii Sergieiev / stock.adobe.com

Es ist kein Geheimnis, dass im Herbst die Sichtverhältnisse auf den Baustellen deutlich schlechter sind als im Sommer. Dafür sorgen dämmriges Licht sowie Nebel oder Regen. Naturgemäß erhöht sich dadurch das Risiko für Unfälle durch Rutschen, Stolpern oder Stürzen. Sicherheitsexperten raten deshalb dazu, schon jetzt die Sicherheitsmaßnahmen für den Herbst zu planen. Baustellen und Verkehrswege sollten beispielsweise mit künstlichem Licht ausgeleuchtet werden. Auch nasses Laub ist eine Gefahr. Damit die Beschäftigten auf der Baustelle gar nicht erst ausrutschen, empfiehlt es sich, das Laub auf Wegen, Gerüsten und Böden regelmäßig zu entfernen. Manchmal kommt durch die Feuchtigkeit oder nach kühleren Nächten noch Frost hinzu. In dem Fall sollten alle Treppen, Leitern und Laufstege abgestumpft werden. Dies macht sie rutschfester. Um die Bauarbeiter vor Regen und Wind zu schützen, sollte man an den Gerüsten Planen anbringen.

Laut Arbeitsschutzgesetz müssen die Bauunternehmen ihren Arbeitnehmern, die direkt auf der Baustelle tätig sind, kostenlos Schutzkleidung zur Verfügung stellen. Die Details lassen sich in der „Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Benutzung persönlicher Schutzausrüstungen bei der Arbeit“ nachlesen. Wichtig sind beispielsweise stark profilierte Schuhe, da sie zusätzlichen Halt geben und die Rutschgefahr verringern. Wetterfeste Kleidung schützt übrigens nicht nur vor Regen und Kälte, sondern beugt auch chronischen Gelenks- und Atemwegserkrankungen vor. Je nach Arbeitsplatz sind noch weitere Vorgaben zu beachten. Für bestimmte Bereiche sind beispielsweise die Farbe oder die notwendige Warnklasse der Kleidung geregelt. Doch das bloße Bereitstellen der Schutzkleidung reicht nicht aus: Arbeitgeber sind gemäß § 3 der PSA-Benutzungsverordnung zudem dazu verpflichtet, ihren Angestellten den richtigen Gebrauch der Ausrüstung zu erklären.

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