Im Gespräch mit Stefan Wiggeshoff

1| Wie ist die ibau Akademie in der jetzigen Form überhaupt entstanden?

Wir bieten perfekte Software-Lösungen für unsere Kunden – davon sind wir überzeugt. Und damit auch jeder das Beste aus dem Programm herausholen kann, haben wir schon vor Jahren mit Trainings vor Ort begonnen und mittlerweile zahlreichen Kunden die umfassenden Einsatzmöglichkeiten unserer Produkte in personalisierten Schulungen vorgestellt.

Den Trainern fiel dabei lange Zeit eine Doppelrolle zu: Neben den jeweiligen Trainings waren sie auch im regulären Kundenservice tätig. Anfang 2017 haben wir uns dann dazu entschieden, die beiden Schwerpunktthemen Kundenservice und Trainings voneinander zu trennen und jeweils weiterzuentwickeln. Inzwischen sind unsere Trainer daher ausschließlich für die Akademie tätig und bauen das Lehr-Portfolio immer weiter aus. Den Service haben wir natürlich nicht vernachlässigt, sondern betreiben auch weiterhin eine umfangreiche, „klassische“ Kundenbetreuung. Hierbei ist es uns besonders wichtig, dass zwischen der Akademie und dem Kundenservice ein reger Austausch besteht, um in den Trainings direkt auf die täglichen Herausforderungen unserer Nutzer eingehen zu können.

2| Wie haben sich die Trainings seitdem verändert?

Durch den Wegfall der Trainer-Doppelrolle konnten wir nicht nur Kundenbetreuung und Anzahl der Trainings intensivieren, wir haben auch komplett neue Konzepte und Strategien zur besseren Unterstützung der Nutzer entwickelt. Mit unseren Webinaren können wir nun regelmäßig die verschiedensten Themen vermitteln, ohne dass unseren Kunden ein großer Aufwand entsteht. Weitere Ideen, die zum Teil auch schon umgesetzt werden, sehen vor, dass wir den Kunden beispielsweise Prozessanalysen anbieten oder Vertriebshilfen geben.

3| Die ibau Akademie entwickelt sich also stetig weiter. Wie sehen Sie sich selbst in Ihrer Rolle als Teamleiter?

Generell ist es für uns Mitarbeiter der Akademie von Vorteil, gute analytische Fähigkeiten mitzubringen und auch vor Zahlen, Tabellen und Kalkulationen nicht zurückzuschrecken. Gerade wenn es beispielsweise darum geht, Vertriebsprozesse beim Kunden zu analysieren und neue Strategien zu entwickeln, ist dies sehr hilfreich. Ich persönlich würde eine meiner größten Stärken vor allem darin sehen, stets eine gewisse Ruhe auszustrahlen und auch in schwierigen Situationen nicht in Panik zu verfallen. Dies wirkt sich dann auch positiv aufs Team aus. Mein Credo lautet daher auch immer: „Ruhe bewahren und Sicherheit ausstrahlen“. Das hilft sowohl meinen Kollegen als auch den betreuten Kunden.

4| Heute sind Sie vor allem für die Organisation der Akademie zuständig. Was war Ihr bisheriges Highlight während dieser Zeit?

Natürlich birgt eine völlige Neukonzeption, so wie wir sie Anfang des Jahres mit der Akademie vollzogen haben, gewisse Risiken. Umso schöner ist es zu sehen, wie schnell die Arbeit Früchte trägt und von den Kunden sehr positiv aufgenommen wird. Das absolute Highlight war für mich allerdings die Ausrichtung des ibau Fachkongresses Anfang 2017. Auf der ganztägigen Veranstaltung kamen zahlreiche Kunden und Fachleute zusammen, um Branchenwissen und Erfahrungen auszutauschen. Als Akademie waren mein Trainer-Team und ich hierbei vor allem an der Durchführung verschiedener Diskussionsrunden beteiligt und konnten selbst sehr viele Anregungen mitnehmen. Das positive Feedback hat uns dabei natürlich in unserem Tun bestärkt.

5| Gab es denn auch schon brenzlige Situationen in der Akademie?

Wirklich brenzlig wurde es in der jüngeren Akademie-Zeit zum Glück noch nicht. Ich erinnere mich allerdings an eine Situation ganz am Anfang meiner Teamleiter-Tätigkeiten. Ausgerechnet zu meiner allerersten Hospitation, als ich einem unserer Trainer im Einsatz über die Schultern gucken wollte, hatten wir unterwegs eine Art Autopanne. Das Fahrzeug fuhr zwar noch, gab während der Fahrt allerdings ein ohrenbetäubendes Fiepen von sich. Auf der Autobahn wurde der Ton dann so laut, dass ein schnelleres Fahren nicht mehr möglich war. Zum Glück standen wir auf weiten Teilen der Strecke im Stau [lacht]. Am Ende kam ich gut eine Stunde zu spät und hatte einen dröhnenden Schädel samt Tinnitus. Der Kunde nahm es glücklicherweise mit Humor.

Abends, nach der Arbeit erstmal …

… Schuhe aus und Jogginghose an! Entweder zum Faulenzen oder zum Sport treiben, die Jogginghose passt immer [lacht]. Viel wichtiger sind aber eigentlich die Schuhe. Als Sneaker-Fan verbringe ich gerne ein bisschen Zeit damit, die neusten Modelle rauszusuchen und unterschiedliche Editionen zu vergleichen. Meine Sammlung wächst dabei immer weiter. Zum Glück hat die Alltags-Akzeptanz des Turnschuhs in den letzten Jahren erheblich zugenommen, aber ich warte immer noch sehnsüchtig auf den Tag, an denen ich meine Sneaker auch mit Anzug im Geschäfts-Meeting tragen kann.

0251 7805-263
Einfach & schnell zu neuen Aufträgen
Kontakt aufnehmen