| 28.07.2010, 07:31 Uhr | m.lehmkuhl@ibau.de |
| Vor dem Fliesen Estrich armieren | |
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Berlin - Der Bauherren-Schutzbund e.V. rät: Wenn Fliesen oder Natursteinplatten auf nicht fachgerechten Untergründen verlegt werden, ist die Schönheit bald dahin. Dies ist besonders dann der Fall, wenn der Fußboden nur aus einem Estrich oder aus Estrich als Unterkonstruktion und einem Belag besteht. Werden die Estricharbeiten nicht fachgerecht ausgeführt, kommt es oft auch zu Schäden am Belag. Die Erfahrungen besagen, dass von den auftretenden Schäden etwa 70 Prozent auf die Estrichverarbeitung und nur 30 Prozent auf nicht fachgerechte Verlegung des Belages zurückzuführen sind. Beim Verlegen von Fliesen auf den Estrich muss im Winkel zwischen Wand und Wanne ein etwa ein Zentimeter dicker Dämmstreifen eingelegt werden, um den Kontakt zur Wand und damit eine Schallübertragung zu unterbinden. Es empfiehlt sich, den Estrich zu armieren. Entweder wird eine verzinkte Stahlmatte eingelegt oder dem Estrich Glasfasern beigemischt. Ist ein Bodeneinlauf vorgesehen, muss er mindestens zwei Zentimetern Gefälle in Richtung Einlauf haben. Bevor gefliest werden kann, sollte der Estrich und Wandputz mindestens vier Wochen trocknen. Ansonsten können Risse in den Fliesen entstehen oder die Abdichtung und der Fliesenkleber bleiben nicht am Untergrund haften. Mängel und daraus entstehende Schäden an Fußböden und deren Konstruktionen entstehen ausschließlich dadurch, dass die speziellen physikalischen Eigenschaften der Materialien nicht beachtet werden und das notwendige Fachwissen fehlt. Mit einem Fachmann an der Seite lassen sich so mancher Aufwand und erhebliche Kosten reduzieren. Weitere Informationen unter:http:// www.bsb-ev.de.
Bauherren-Schutzbund e.V. |
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