| 12.03.2010, 07:34 Uhr | m.lehmkuhl@ibau.de |
| Wettbewerb für den Neubau des Justizzentrums Herne endgültig entschieden | |
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Herne - Der Ausbau des Amtsgerichts in der Herner Innenstadt
zum Justizzentrum nimmt Gestalt an. Am 07. Dezember 2009 hatte ein
hochkarätig besetztes Preisgericht 18 eingereichte Arbeiten bewertet
und drei der beteiligten Architektenteams aufgefordert, ihre Ideen
weiterzuentwickeln und zur abschließenden Entscheidung erneut
einzureichen. Dies ist nun geschehen. Die Wettbewebs-Jury votierte jetzt in ihrer neuen Funktion als Empfehlungskommission unter dem Vorsitz der Berliner Architektin Prof. Gesine Weinmiller einstimmig für den Entwurf des Berliner Büros Léon Wohlhage Wernik Architekten. Von besonderer Bedeutung bei der Bewertung der Arbeiten war die Fragestellung, wie mit dem denkmalgeschützten Ensemble aus Amtsgerichtsgebäude und Hafthaus umzugehen ist. Die Jury lobte den Siegerentwurf, weil er durch seine in allen Teilen klare Lösung beeindruckend konsequent das Denkmal des Amtsgerichtes respektiert und zudem die Funktion eines historischen Vorbildes mit hohem Erinnerungswert und Zeugnishaftigkeit im historischen Ensemble am Friedrich-Ebert-Platz deutlich stärkt.
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