| 09.03.2010, 07:52 Uhr | m.lehmkuhl@ibau.de |
| Wohnungsbau in Sachsen-Anhalt steckt in der Talsohle fest | |
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Halle (Saale) - Im Jahr 2009 wurden in Sachsen-Anhalt 3 932 Bauvorhaben genehmigt oder im Rahmen eines Genehmigungsfreistellungsverfahrens beantragt. Damit wurde das Vorjahresniveau nur knapp verfehlt. Diese Daten legte das Statistische Landesamt vor.
Ein neuer Tiefpunkt wurde beim Wohnungsbau erreicht. Mit lediglich 2 564 geplanten Wohnungen wurde der bisherige Minusrekord aus dem Jahr 2007 nochmals leicht unterboten. Verursacht wurde der Rückgang vor allem durch die Verringerung des Neubaus von Mehrfamilienhäusern sowie von Baumaßnahmen im Bestand. Im Mehrfamilienhausbau wurde der Neubau von lediglich 79 Gebäuden mit 521 (Vorjahr: 713) Wohnungen genehmigt. Ebenso wurde die Bautätigkeit im Bestand nach einem relativ starken Jahr 2008 wieder deutlich zurückgefahren. Lediglich 455 zusätzliche Wohnungen sollen durch Um- und Ausbau-maßnahmen entstehen. Positives gab es nur vom Baugeschehen im Einfamilienhausbau zu berichten. Bis Ende Dezember wurden 1 535 Wohnungen in neuen Ein- und Zweifamilienhäusern zum Bau angemeldet. Damit lag dieser Wert um rund drei Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Weiterhin genehmigten die Bauaufsichtsbehörden im Zuge des Neubaus von gemischt genutzten Nichtwohngebäuden (z. B. Büro- und Geschäftshäuser) die Entstehung von 53 Wohnungen.
Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt |
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