| 09.03.2010, 07:49 Uhr | m.lehmkuhl@ibau.de |
| 45 000 Mikrokredite für Arbeitslose und Kleinunternehmer | |
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Brüssel/Berlin - Kleinunternehmer und auch Arbeitslose können künftig EU-geförderte Kredite bekommen, um eine Existenz zu gründen oder ein Kleinunternehmen zu erweitern. Die EU-Minister für Beschäftigung und Soziales haben sich am 08. März 2010 auf diese neue Fördermaßnahme geeinigt. Dieses europäische Mikrofinanzierungsinstrument wird anfangs mit 100 Millionen Euro ausgestattet sein. In Zusammenarbeit mit weltweit operierenden Finanzinstitutionen wie etwa der Europäischen Investitionsbank könnten letztlich mehr als 500 Millionen Euro mobilisiert werden. Das Geld wird ab Juni 2010 zur Verfügung stehen. László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration, sagte dazu: „Das Mikrofinanzierungsinstrument stellt für diejenigen, die unter den Auswirkungen der Krise leiden, eine echte Alternative dar und wird zur Schaffung neuer Arbeitsplätze beitragen.“ Deshalb sei diese Initiative zu begrüßen, die „dafür sorgen wird, dass benachteiligte Gruppen umfassenderen und besseren Zugang zu Mikrokrediten erhalten. Damit wird ihnen der Weg aus der Arbeitslosigkeit eröffnet. Unternehmergeist und Sozialwirtschaft werden ebenfalls davon profitieren. Wir rechnen damit, dass in den nächsten acht Jahren etwa 45 000 Existenzgründern Kleinkredite gewährt werden können."
Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland |
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