| 02.03.2010, 08:02 Uhr | m.lehmkuhl@ibau.de |
| 5,6 Jahreseinkommen für gebrauchtes Eigenheim | |
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Berlin - Der Käufer eines gebrauchten Eigenheims muss im Schnitt 5,6 Jahreseinkommen bezahlen. Es gibt jedoch erhebliche regionale Abweichungen: Diese reichen von 2,3 bis 11,1 Jahresein-kommen. Ein gebrauchtes Eigenheim kostet im Schnitt rund 212.000. Euro. Das ist das Ergebnis einer Studie des empirica-Instituts im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen. Gemessen an den regionaltypischen Haushaltsnettoeinkommen müssen dafür deutschlandweit 5,6 Jahreseinkommen bezahlt werden. Allerdings gibt es erhebliche regionale Abweichungen: So müssen zum Beispiel Berliner Haushalte 8,6 Jahreseinkommen aufbringen. Denn dort sind die Einkommen – im Vergleich der Bundesländer – niedrig und Eigenheime eher teuer. Am günstigsten kommt ein Haushalt im Land Bremen zum Zug: Hier sind lediglich 3,9 Jahreseinkommen erforderlich. Die Bandbreite auf Kreisebene ist naturgemäß noch weitaus größer: Sie reicht von 2,3 Jahreseinkommen im bayerischen Wunsiedel bis zu 11,1 Jahreseinkommen im badischen Freiburg. Weniger als 3 Jahreseinkommen müssen beispielsweise in den Landkreisen Hof (2,4), Elbe-Elster (2,4), Kronach (2,7), Werra-Meißner-Kreis (2,7) oder Olpe (2,8) aufgebracht werden. 10 und mehr Jahreseinkommen sind dagegen in München und Frankfurt am Main (jeweils 10,0), Garmisch-Partenkirchen (10,6) und Regensburg (10,8) erforderlich.
Verband der Privaten Bausparkassen e.V. |
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