| 01.03.2010, 07:40 Uhr | m.lehmkuhl@ibau.de |
| Bauwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern hakt das Jahr 2009 ab - Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat 2009 auch den Bau erreicht | |
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Schwerin -
Nachdem der Umsatz im Bauhauptgewerbe bereits 2008 um 11 Prozent sank, nahmen auch 2009 Umsatz und Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr um etwa 8 Prozent ab. „Wir sind von der allgemeinen Krise nicht verschont geblieben, daran konnten auch die Konjunkturpakete nichts ändern“ sagte Jörg Schnell, Hauptgeschäftsführer des Bauverbandes Mecklenburg-Vorpommern am 23. Februar 2010 bei der Vorstellung der aktuellen Konjunkturdaten für das Jahr 2009 in Schwerin.
Auftragseingang (Betriebe > 20 Beschäftigte) Auch der Wirtschaftsbau verzeichnet in Folge der allgemeinen Konjunkturkrise Auftragseinbußen von 22,5 Mio. Euro oder 7,3 Prozent. Einzig der Wohnungsbau weist in der Jahresbilanz ein leichtes Auftragsplus von 5,3 Mio. Euro oder 3,7 Prozent aus.
Umsatz
Beschäftigung Belastet wird die Branche seit Ende letzten Jahres ebenso durch die anhaltende Winterwitterung. Doch das Hauptproblem für die Baubetriebe ist nach den Worten von Hauptgeschäftsführer Jörg Schnell nicht das Wetter. „Wir brauchen Aufträge, damit wir bauen können. Wenn der Winter vorbei ist, muss es wieder losgehen. Gerade die öffentlichen Auftraggeber können dazu einen Beitrag leisten. Mit dem Konjunkturpaket II stehen Mittel bereit, die schnell an den Markt müssen“ lautet seine Forderung.
Bauverband Mecklenburg-Vorpommern |
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